|
Leben Sie in einer Beziehung und merken Sie, daß allmählich die Leidenschaft nachlässt und sowohl gemeinsame Erlebnisse als auch der
Sex immer „flacher“ bzw. „lauer“ werden? Dass alles fade wird...?
Wenn ja, dann haben Sie sich sicher schon gefragt, woran das liegen könnte und ob Sie etwas dagegen unternehmen können.
Zum Ersten: in jeder Beziehung, in die der Alltag Einzug hält, nützen sich die Gefühle im täglichen Miteinander ab. Eine gewisse „Normalität“ muss Einzug halten, denn man kann nicht andauernd übereinander her fallen und ununterbrochen Sex miteinander haben – das würde man weder vom körperlichen her aushalten noch wäre es im Alltag lebbar, weil man ja auch seinen üblichen Verpflichtungen wie Job, Kindererziehung, Haushalt,
Einkaufen, etc. nachkommen muss.
Es ist also durchaus normal, wenn die Emotionen nach einer anfänglichen euphorischen Verliebtheitsphase mit sehr viel sexuellem Austausch nachlassen. Ist man zum Beginn noch absolut geil auf einander und treibt es an allen möglichen und unmöglichen Orten miteinander, so kehrt dann allmählich eine ruhigere Phase ein.
|
|
|
|
In dieser Phase verlagern sich die Aktivitäten bei einem Paar, das entweder bereits zusammen oder noch in verschiedenen Wohnungen lebt, hauptsächlich auf Sex in den eigenen vier Wänden. Dort geht es nach wie vor noch recht rasant zur Sache, man geniesst sehr intensiv, kennt sich bereits besser, auch die sexuellen Vorlieben des Partners sind nicht mehr ein „Buch mit sieben Siegeln“.
Viele Paare verfallen nun in den Fehler, daß sie das alles als selbstverständlich hinnehmen. Es ist einfach toll, beide oder zumindest einer lehnen sich sozusagen immer mehr zurück und das Bemühen lässt nach. An diesem Punkt sollte es dann so weit sein, sich selbst wieder zu aktivieren und dafür zu sorgen, daß die Leidenschaft nicht endgültig verloren geht. Allerdings gehören dazu immer Zwei – man selbst und der Partner!
Sobald auch nur einer nicht mehr genügend dafür tut und der andere sich weiterhin bemüht, entsteht ein absolutes Ungleichgewicht, das früher oder später zum Scheitern der Beziehung führt. Das muss nicht zwangsläufig in einer Trennung des Paares enden, jedoch kennt jeder von uns die Paare, die wie Bruder und Schwester miteinander leben. Jeder führt sein eigenes Leben – zwei
Singles, die in einer Wohngemeinschaft leben, zwar noch miteinander sprechen (so sie sich denn etwas zu sagen haben) aber ansonsten ihre eigenen Wege gehen.
Viele sind damit zufrieden und sehen keine Veranlassung, diesen Status zu ändern. Sie denken, daß es in einer neuen Beziehung auch nicht anders wäre, sondern daß nach einiger Zeit auch dort die Leidenschaft und das Interesse aneinander abflauen würden.
Andere wiederum denken sich: das kann doch nicht alles sein! Will ich tatsächlich bis ans Ende meiner Tage in einer „geschwisterlichen bzw. freundschaftlichen Beziehung“ leben?
Weiter lesen .....
|